Beinahe jede Woche denk ich mir „Diesmal machste mit, bei der Global Design Project Challenge.“ Und ich schaff es dann doch nur ganz selten. Das liegt daran, das mein Basteltag meist am Freitag ist, die Challenge aber immer Montags online geht und ich Abends grad nicht mehr so produktiv bin. Und selbst, wenn ich das basteln schaffen würde, klappt das bloggen dann meist nicht mehr. Nicht so diese Woche. Irgendwie hat mich der Sketch am Montag gleich so angelacht, dass er am Abend gleich umgesetzt wurde. Ich musste nämlich unbedingt die Strukturpaste ausprobieren. Die Schablonen, die ich mir gleich dazu bestellt hatte, passten aber nicht zu meiner Vorstellung. So hab ich mir kurzerhand eine eigene Schablone gebastelt. Und das ist einfacher, als gedacht. Dazu aber später mehr. Jetzt erstmal die Karte:

Die Meerjungfrau – aus dem Stempelset „Magical Mermaid“ – glitzert ganz arg, dafür hab ich zum Wink-of-Stella-Stift gegriffen. Zuvor hab ich die Meerjungfrau in Gold auf Himmelblau gestempelt und klar embosst. Das hat ehrlicherweise nicht ganz so gut geklappt, ich fürchte, mein altes Gold-Stempelkissen ist nicht mehr so fit. Aber wenn ein wenig blau durchscheint, ist das ja nicht so schlimm bei einer Meerjungfrau. Dann hab ich mit den Markern in Himmelblau und Bermudablau ein wenig coloriert und bin großzügig mit dem Wink-of-Stella drüber gegangen. Die Hübsche hab ich dann ausgeschnitten, wirkt halt doch immer besser.

Aber nun zum Hintergrund. Ich hab ja schon geschrieben, dass ich endlich mal die Strukturpaste ausprobieren wollte. Die Schablone hab ich mir selbst gebastelt. Dafür hab ich die Welle aus den Swirly-Thinlits ein paar Mal mit Hilfe der BigShot ausgestanzt. Anschließend hab ich mir einen Rahmen gebastelt. Die Außenmaße sind 10 cm x 14,3 cm und ich bin innen an jeder Seite 2 cm nach innen gerutscht – ganz einfach mit der Schneidemaschine – und hatte dann einen Rahmen. Auf diesen Rahmen hab ich mit Washi-Tape die ausgestanzten Wellen geklebt und das ganze dann wiederrum auf meiner Karte fixiert. So, und nun einfach noch die in Bermudablau eingefärbte und mit Glitzer vermischte Strukturpaste drauf (am Ende des Beitrags hab ich beschrieben, wie das geht). Wenn alles schön verteilt ist, kurz anziehen lassen und dann vorsichtig die Schablone abmachen. Voilá – fertig sind die Meereswellen. Das ganze dann noch ein paar Minuten trocknen lassen und dann kann man auch schon dekorieren.

Nun aber wieder zurück zur Karte: Die Deko ist gar nicht so viel bei mir. Neben der Glitzer-Meerjungfrau noch ein Spruch aus dem Stempelset „Message in a bottle“ – ebenfalls im neuen Stampin up Katalog zu finden. Ich hab ihn auf ein Wellen-Fähnchen gestempelt, das ich mit Goldfolie unterlegt hab. Alles mit Dimensionals aufgeklebt, dazu noch ein paar Pailletten – und fertig ist die Unterwasser-Karte. Die Meerjungfrau wird diese Woche übrigens nochmal durch meinen Blog schwimmen, seid gespannt 😉

Anleitung und Infos zur Strukturpaste

Nachdem Stampin up mit der Strukturpaste ja mal wieder was ganz neues gebracht hat, und die Berührungsängste da erfahrungsgemäß ein wenig größer sind als nur bei neuen Stempelmotiven 😉 , hab ich nachfolgend ein paar Tricks für Euch:

Das Einfärben der Paste ist wirklich total einfach:

Ihr gebt ein wenig Paste auf eine Unterlage (ich hab dafür ein Stück Folie genommen, das kann man später dann einfach entsorgen).  Drauf 1-2 Tropfen Nachfülltinte, je nachdem, wie intensiv die Färbung sein soll. Erstmal lieber weniger 😉

Das ganze dann mischen. Dafür gibt es die Künstlerspatel, ich hab einfach einen Teelöffel genommen. An dieser Stelle kann man auch bereits den Glitzer beifügen, wie ich es bei der Karte oben gemacht habe.

Und dann mit Hilfe der Schablone aufs Papier bringen. Das ist wirklich total einfach, keine Angst.

  Am Schluss nur noch vorsichtig die Schablone abziehen.

Stampin up hat auch ein Video für Euch erstellt:

Hier noch ein paar Tipps und Hinweise:

Wie auch andere Produkte, die Flüssigkeit enthalten, trocknet die Paste im Laufe der Zeit aus – diese Eigenschaft ist jedoch für eine Paste kennzeichnend und letztlich besteht darin auch ihre Funktion: an der Luft festzutrocknen.

Hier ein paar Tipps, damit die Paste möglichst lange hält:

  • Die Paste sollte an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt werden und jederzeit fest verschlossen sein.
  • Wenn die Paste nach dem Öffnen für längere Zeit nicht verwendet wird, Frischhaltefolie drumrum wickeln, damit noch weniger Luft eindringen kann.
  • Regelmäßig umrühren, um der Bildung von Klümpchen und Verkrustungen vorzubeugen.
  • Wenn die Paste fest geworden ist, einen kleinen Tropfen Wasser zugeben und unterheben. Das Wasser immer nur tröpfchenweise zufügen. Wasser verändert die Struktur der Paste etwas, beeinflusst jedoch nicht ihre Verwendung.

Darüber hinaus teilte Stampin‘ Up! mit, dass die Maßangaben für die Struktur-Paste im Katalog falsch sind. Folgende auf der Verpackung abgedruckten Maße sind korrekt: 4 fl oz/118 ml. Diese Maßangaben (Flüssigunze und Milliliter) beziehen sich auf das Volumen (wie viel Raum die Paste einnimmt) und nicht das Gewicht. Die 4 fl oz/118 ml gelten für die verpackte Paste, die sich beim Transport bzw. im Laufe der Zeit absetzen und verdichten kann. Dies hat keinen Einfluss darauf, wie die Paste verwendet wird oder wie lange sie ausreicht.

 

Liebe Grüße

Kirstin

 

2 Kommentare zu „Global Design Project No. 94 {mit Anleitungen zur Strukturpaste}

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